NICHT ALLES IST ZU ENTSORGEN

Aus England kommt ein neues Konzept zur Eindämmung des Problems der Lebensmittelabfälle. Kleine Distributionszentren bieten abgelaufene Lebensmittel an, die bei den großen Kettenbetrieben abgeholt werden, mit der Philosophie „Pay as you feel“. Sie erinnern an Gastronomiebetriebe, die mit dem gleichen Konzept ein Menü zur Wiederverwertung anbieten. Eine Idee zum „Kopieren“

Verbannung Abfälle

Es gibt ein globales Netzwerk, das sich ausbreitet, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu bekämpfen. Es heißt Real Junk Food Project und ist ein Projekt, das entwickelt wurde, um alle Arten von Lebensmitteln wieder zu verwerten, die sonst im Müll landen würden.
Die 2005 in England geborene Bewegung basiert ihre vielfältigen Aktivitäten auf dem einfachen Konzept „Pay As You Feel“, bzw. „bezahle wie du dich fühlst“.

Kontinuierlicher Materialfluss

Das Projekt wird täglich dank des Beitrags internationaler und lokaler Partner unterstützt. Handelsketten, Gastronomie und Lebensmittelindustrie liefern die überschüssigen Lebensmittel, weil sie kurz vor ihrem Verfalldatum stehen oder bereits abgelaufen, aber noch essbar sind und die sonst entsorgt werden würden. Es ist für sie billiger zu spenden, als die Kosten für die Entsorgung zu übernehmen. Während der Eintreibung sammelt das Team von Freiwilligen auch Obst und Gemüse mit leichten Druckstellen und Produkte mit sichtbar beschädigter Verpackung, die in den Regalen der Supermärkte nicht gekauft würden.

Verschiedene Absatzmärkte

Die gesammelten Lebensmittel werden in einen Solidaritätskreislauf gebracht, der über Strukturen verfügt, die speziell im Rahmen des Projekts geschaffen wurden. Ein Teil davon ist für kleine Märkte zum Direktverkauf bestimmt. Ein weiterer Teil wird an kleine Lokale, wie Cafés, vergeben, die ihn für die Zubereitung exklusiver Rezepte nutzen. Ein dritter Teil fließt in die Schulen, die sich entschieden haben, als Befürworter der Initiative zu dienen.

Der Überraschungseffekt

Verbraucher, die regelmäßig die Märkte oder die Lokale des Projekts besuchen, sind an die ständigen Änderungen gewöhnt. Da sich alles um die von den Geschäftspartnern bereitgestellten Lebensmittel dreht, unterscheiden sich die gestern gesammelten Lebensmittel von denen von heute oder morgen. Infolgedessen variieren die Ausgaben je nach dem, was in den Regalen steht, und die Menüs der Cafés beinhalten Gerichte, die immer wieder neu sind, kreiert und erfunden werden, mit dem, was in der Speisekammer steht

Alternative Zahlungsweise

Man kann je nach der eigenen wirtschaftlichen Verfügbarkeit bezahlen, nach einer Formel, die sich bereits in anderen Realitäten der Gastronomie bewährt hat. Man kann die Rechnung aber auch mit der eigenen Zeit begleichen. So betritt man das dichte Netzwerk von Freiwilligen, die, sobald sie Essen gekauft oder eine Mahlzeit verzehrt haben, auf die andere Seite wechseln und zu einem aktiven Teil des Projekts werden. Sie helfen beispielsweise bei der Verwaltung des Einsammelns und bei der Umverteilung von Lebensmitteln oder erfüllen je nach den spezifischen Fähigkeiten des Einzelnen mehrere Aufgaben in Supermärkten und Cafés.

Eine starke Persönlichkeit

Die ersten, die das Licht erblickten, waren die Cafés. Was sie auszeichnet, ist die absolute Konformitätslosigkeit. Es gibt kein gemeinsames Format, das sich in jedem Lokal wiederholt. Jedes ist anders. Außerdem basiert alles auf Einfachheit. Die verfügbaren Zutaten werden von einem jungen Koch verwendet und verarbeitet, um gesunde und einfache Gerichte zuzubereiten, unterstützt von Freiwilligen, die sich den ganzen Tag über abwechseln

Es ist wichtig, die Verschwendung von Lebensmitteln zu verhindern

DOPPELTER ZWECK

Mit dem Projekt wird ein zweifaches Ziel verfolgt. Nahrung für alle zugänglich zu machen und die Menge an Nahrung zu reduzieren, die noch essbar ist und normalerweise weggeworfen wird, zum Nachteil des Planeten.

Sich anpassen können

Diejenigen, die zum Einkaufen in diese Supermärkte gehen, wissen sehr wohl, dass sie bereit sein müssen, mit Kreativität zu kochen. Die zu Hause erstellte Einkaufsliste kann sich je nach Verfügbarkeit der Lebensmittel jederzeit ändern. Der durchschnittliche Tagesfluss, der je nach Wohnort variieren kann, wird auf rund hundert Kunden jeder Einkommensgruppe geschätzt.
Sie sind an sechs Tagen in der Woche geöffnet, manchmal sogar abends, und ermöglichen es, zwei Beutel pro Person zu kaufen, während es für Brot, Obst und Gemüse keine Grenzen gibt.

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