Protagonist des Sommers

Granita
Besonders im Sommer schätzt man GRANITAS, frisch und durstlöschend. Als typisch SIZILIANISCHE Spezialität wird sie immer mehr zu einem Darsteller kulinarischer TRENDS in gastronomischer und alkoholischer Ausführung

Nicht nur Obst

Wenn Gelato der Protagonist des Sommers ist, wenn man einen süßen Snack möchte, ist die Granita eine gleichwertige Alternative. Dank ihres frischen und einladenden Anblicks ist sie ein Gaumenkitzel, besonders an den heißesten Tagen. Fruchtgeschmacksrichtungen sind die bekanntesten und beliebtesten, aber wie Gelato kann Granita jetzt auch in gastronomischer, alkoholischer und biologischer Ausführung neu erfunden werden, für diejenigen, die etwas Außergewöhnliches suchen.

Granita

URSPRUNG IN DER FERNE

Ihre Erfindung geht auf das Rezept des sherbet zurück, eines während der arabischen Herrschaft nach Sizilien importierten Sorbetts, d.h. eines eisgekühlten Getränks, das mit Fruchtsäften oder Rosenwasser aromatisiert wurde. Zu dessen Zubereitung wurde Schnee verwendet, der auf dem Ätna oder auf den Nebrodi-Bergen gesammelt und in speziellen Eiskellern, gelagert wurde. Um das sechzehnte Jahrhundert herum, statt den Eisblock zu kratzen, um die Eisflocken zu erhalten, die mit Sirup und Honig vermischt werden sollten, begannen man, Schnee als Kühlmittel zusammen mit Salz in einer Holzwanne, zu verwenden, die einen Metalleimer mit der zu kühlenden Mischung enthielt. Die kontinuierliche und schonende Bewegung der handgeführten rotierenden Schaufeln, ließ die Eiskristalle fein bleiben und sorgte für eine cremige und luftfreie Textur. Eine Eigenschaft, die geblieben ist und die heute mit immer fortschrittlicheren Maschinen erreicht wird.

Bereits morgens

Sizilien gilt als die Heimat der Granita. Sie wird das ganze Jahr über angeboten und sogar zu Beginn des Tages zum Frühstück empfohlen, begleitet von der traditionellen „brioscia col tuppo“ (süßes Brötchen mit „Hut“). Je nach Region unterscheidet man einige typische Geschmacksrichtungen. In Messina bevorzugt man Kaffee, auf Wunsch mit Sahne, in Catania mit Mandeln und Pistazien, in Trapani Jasmin. Wenn die gängigsten Geschmacksrichtungen Früchte sind, von Zitrone bis Erdbeere, von Maulbeere bis Pfirsich, sowie die Klassiker Schokolade und Kaffee, vermehren sich die Rezepte für originelle Vorschläge, die verschiedene lokale Zutaten wie Zitrone und Zibibbo-Wein kombinieren oder Gourmet- Trends folgen.

Cocktails und Sekt

Ein weiterer weit verbreiteter Trend ist die alkoholische Granita. Es geht nicht nur darum, dem Rezept eine Dosis Wodka mit Wasser- oder Honigmelone, der erfolgreichsten
Kombination, hinzuzufügen, sondern einen Cocktail in Granita zu verwandeln. Daher Mojito, Moscow Mule, Bellini und Rossini in einer gefrorenen Version, die in einem Becher mit Löffel als ganz anderer und ungewöhnlicher Aperitif serviert wird. Andere experimentelle und geschätzte Angebote sind Granita mit Sekt oder Bier. Dank der richtigen Dosierung von Zucker und Alkohol kann man tatsächlich angenehme und einladende Ergebnisse erzielen und das Angebot des Lokals erweitern.

Granita
Granita

Natürlicher Genuss

Mit dem Wachstum des Verbrauchs von Bio-Produkten wird auch die Granita biologisch. Die Verwendung von Zucker, frischen und getrockneten Früchten, Schokolade und Kaffee aus Anbau ohne Chemikalien stellt den Genuss authentischer Aromen und deren Wiederentdeckung wieder her. Eine gesunde Art, die Frische dieser Spezialität zu genießen.

PISTAZIEN-GRANITA

von Alessandro und Vincenzo Squatrito – Eisdiele Ritrovo Orchidea von Oliveri (Messina)

ZUTATEN: 680 g Wasser – 200 g Zucker – 50 g Pistazienpaste – 70 g Pistazienpesto – 2 g Salz pro 5 kg Produkt

ZUBEREITUNG: Zucker, Pistazienpaste und -pesto mischen und langsam das Wasser dazugeben. Alles mit einem Schneebesen vorsichtig mischen, um das Pesto nicht zu sehr zu zerstückeln, damit es in Stücken bleibt und seine Geschmackseigenschaften entfalten kann. Salz hinzugeben und einige Minuten rühren.

TIPP: Die Konsistenz der Granita ist Geschmacksache. Je länger die Mischung in der Maschine bleibt, desto trockener und härter wird die Granita.

Granita
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