140 Jahre Eistradition der Familie Molin Pradel

Die Familie Molin Pradel feiert 140 Jahre Geschichte in der Welt des Speiseeises – von den Dolomiten bis hin zu einer festen Institution in Wien. Alles begann im Jahr 1886, als Arcangelo Molin Pradel in die Stadt kam und mit dem Verkauf von Eis begann; bereits 1887 eröffnete er sein erstes Geschäft, während der historische Standort am Schwedenplatz auf das Jahr 1932 zurückgeht.

Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen durch handwerkliche Herstellung und die Verwendung hochwertiger Zutaten ausgezeichnet und ist zu einem festen Bestandteil der Wiener Eiskultur geworden. Heute wird das Unternehmen von der fünften Generation geführt, mit Silvio Molin Pradel und seiner Frau Deborah, während die sechste Generation mit den Söhnen Leonardo und Francesco bereits eingebunden ist. Ausgehend von einem einfachen Verkaufswagen hat sich das Unternehmen weiterentwickelt und bedient heute täglich Tausende Kunden. Zudem wurde das Geschäft um den Großhandel erweitert, mit einer Produktionsstätte, die 2019 in Seestadt Aspern eröffnet wurde.

Zum 140-jährigen Jubiläum, das am Donnerstag, dem 16.04., gefeiert wurde, ließen es sich auch prominente Gäste nicht nehmen, vorbeizukommen: Bürgermeister Michael Ludwig, Dompfarrer Toni Faber sowie der italienische Botschafter Giovanni Pugliese gratulierten persönlich und feierten gemeinsam mit den Betreibern am Donaukanal das traditionsreiche Bestehen des Eissalons.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der traditionellen Eiserzeugung: Die renommierten Zoldani-Eismacher führten ihre originalen Maschinen vor und gaben einen anschaulichen Einblick, wie bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Eis und Eiswaffeln hergestellt wurden – ein lebendiger Blick auf die Geschichte des Handwerks.