Je digitaler, desto weniger cash

Die Deutschen schätzen Bargeld und seinen symbolischen Wert und verwenden trotzdem zunehmend digitale Zahlungsmittel. Mit der Verbreitung des Covid-19 verstärkt sich dieser Trend weiterhin

Effekt der Pandemie

Die Verbreitung von Covid-19 scheint ein Phänomen beschleunigt zu haben, das in den letzten Jahren bereits im Gange war. Eine vom Institut Kantar im Auftrag des Bundesverband deutscher Banken durchgeführte Umfrage ergab, dass seit Ausbruch der Pandemie 26% der befragten Stichprobe vom Bargeld auf digitales Bezahlen umgestellt haben. Dieser Trend wird sich nach der Pandemie dank der Verbreitung kontaktloser und mobiler Systeme, die die Technologie bietet, weiter verstärken.

Niedrigere Beträge

Eine weitere interessante Tatsache betrifft die ausgegebenen Beträge. Im Zweijahreszeitraum von 2016 bis 2018 haben Untersuchungen gezeigt, dass digitale Zahlungsformen für immer kleinere Beträge verwendet wurden. Während der durchschnittliche Betrag, der 2016 per Kreditkarte ausgegeben wurde, € 58,50 betrug, sank er 2018 auf € 50,32. Der gleiche Trend gilt auch für Zahlungen mit Pin-Zahlung (von durchschnittlich € 46,81 im Jahr 2016 auf € 41,45 im Jahr 2018). Nahezu identische Prozentsätze wurden für die Verwendung von Bargeld (im Jahr 2016 wurden durchschnittlich € 14,21 ausgegeben, während 2018 durchschnittlich € 14,34 ausgegeben wurden) und mit Girocard mit Unterschrift (von € 40,75 auf € 40,26 zwei Jahre später) ausgegeben.

Je-digitaler-desto-weniger-cash_2

Ein wichtiger Faktor

In dieser schwierigen Zeit ist die Zunahme der digitalen Zahlungen abgesehen von Sicherheitsgründen auch auf die Zunahme der Online-Käufe zurückzuführen. Es gibt Geldtransfersysteme, elektronische Geldbörsen, bei denen sich der Benutzer über seine E-Mail und ein Passwort registriert und dann eine Kreditkarte oder ein Bankkonto assoziiert. Die vom Forschungsinstitut Statist durchgeführte Studie mit dem Titel „Online-Payment 2019“ zeigt, dass das am häufigsten verwendete Medium PayPal ist (von 50% der Befragten gewählt). Es folgen die klassische Rechnung, die von 24% bevorzugt wird, die Kreditkarte (18%) und der verbleibende Prozentsatz mit anderen Formen.

Wachsende Prozentsätze

Laut den neusten Daten des Handelsforschungsinstituts EHI aus dem Jahr 2018 ist der Trend der digitalen Zahlung per Geldautomat
und Kreditkarte, die bei 48,6% der Transaktionen verwendet werden (2017 lag der Prozentsatz bei 46,9%), stabil geblieben. Die Verwendung von Bargeld fiel zum ersten Mal unter die 50%-Schwelle und blieb bei genau 48,3% stehen.

Arten der Zahlung

Im Detail zeigt die Umfrage, dass unter den bevorzugten digitalen Zahlungsinstrumenten der Geldautomat mit PIN-Code bei 30,1% der Stichprobe an erster Stelle steht, gefolgt von der Girokard mit Unterschrift, die von 10% der Befragten benutzt wird. Die Kreditkarte wird in 6,9 % der Fälle verwendet, gefolgt von den anderen existierenden Formen der digitalen Zahlung, wobei diese Prozentsätze fast irrelevant sind.

Verschiedene Methoden

Eine von der Consultingfirma Pwc Deutschland in Auftrag gegebene Studie wirft Licht auf andere Zahlungsmittel.
Die aus einer Stichprobe von 1000 Personen erhobenen Daten zeigten, dass 25% der Befragten aller Altersgruppen gelegentlich per Smartphone oder Tablet bezahlten. Davon waren einige unter 30 Jahre (46%) und einige über 60 Jahre (12%) alt. Die restlichen 42% sind zwischen 31 und 59 Jahre alt. In Zukunft wird der digitale Zahlungsverkehr jedoch zunehmen, daran besteht kein Zweifel. Tatsächlich
gaben 51% der Befragten an, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre mit ihrem Tablet oder Smartphone bezahlen wollen, vorausgesetzt, die Methode ist sicher und wird überall akzeptiert.

Wie zu Hause
Externe Einflüsse Es wird ein inniges Familienweihnachten sein, geprägt von Intimität, Nachhaltigkeit und Diskretion. Es [...]