Was tun bei saisonaler Betriebsschließung

Viele Eisdielen stellen ihren Betrieb in den Wintermonaten ein, um dann im Februar des folgenden Jahres wieder zu eröffnen. Es folgt eine Liste von Dingen, die der „Gelatiere“ beachten sollte, bevor er in Urlaub fährt

Das acht zu vier Prinzip

Viele Eisdielen, Cafés und Ausflugslokale werden saisonal betrieben. Für die meisten gilt das 8 zu 4 Prinzip. Das 8 zu 4 Prinzip bedeutet, dass man 8 Monate im Jahr sein Lokal betreibt und 4 Monate geschlossen bleibt. Die Hauptsaison ist März bis Oktober. Da die Kunden in den Monaten November bis Februar in der Regel kein Gelato essen, kann der Eisdielenbesitzer seinen „Urlaub“ in dieser Zeit nachholen. Die meisten Eisdielenbesitzer erholen sich in diesen Monaten zu Hause. Im Vorfeld sollten einige Vorkehrungen getroffen werden.

Erste Schritte

Es ist notwendig dem Personal rechtzeitig zu kündigen und die Unterlagen zum Erlangen von sozialen Leistungen auszuhändigen. Weiterhin muss kontrolliert werden, ob alle Mitarbeiter ordnungsgemäß abgemeldet worden sind, um unberechtigte Nachforderungen zu vermeiden.
Die Buchhaltungsunterlagen müssen rechtzeitig an den Steuerberater geschickt werden, um Strafen vom Finanzamt zu vermeiden, auch aus diesem Grund sollte das Jahresergebnis mit dem Steuerberater/Unternehmensberater besprochen werden. Falls notwendig, die Zahlen erläutern und ggf. steuerliche Aspekte berücksichtigen.

Lieferanten und Kunden

Bevor man die Rollgitter herunterlässt, sollte man alle rückständigen Rechnungen zahlen, sonst kann man rechtliche Schritte riskieren.  Die Kunden frühzeitig über die Betriebsschließung mittels einer schriftlichen und auch verbalen Mitteilung informieren und schließlich den Kunden mitteilen, ab wann man voraussichtlich wieder öffnet.

 Finanzen und Liquidität

Unter Betrachtung der langen untätigen Monate müssen die Steuervorauszahlungen angepasst bzw. Einzugsermächtigung erteilt werden, sodass Zahlungen fristgerecht gezahlt werden können. Außerdem Abschläge der Energieversorger während Betriebsschließung anpassen,um unnötige hohe Abschläge zu vermeiden und mit dem Berater die laufenden Kosten der folgenden Monate besprechen und sich vergewissern, dass genügend Liquidität auf dem Geschäftskonto ist. Steuerzahlungen oder Abschlusszahlungen von Energieversorger, können zu unerwarteten Zahlungen führen. Daher ist es besser, die verfügbare Liquidität in der Bank im Auge zu behalten. 

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