Erfolgreiche Konzepte der Speiseeisbranche

GELATISSIMO lockt mit Angeboten für Quereinsteiger und Franchisenehmer / Weiterhin im erfolgreichen Verbund mit Leitmesse
INTERGASTRA Vom 15. bis 19. Februar 2020 findet die GELATISSIMO, die größte Fachmesse für handwerklich hergestelltes Speiseeis nördlich der Alpen, im Messeverbund mit der INTERGASTRA, der Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, in Stuttgart statt.
Dann treffen sich Gelatieri, Eisdielen- und Café-Besitzer sowie Gastronomen aus aller Welt auf dem Branchenevent, um sich über neueste Techniken, Rohstoffe, modernes Equipment und mögliche Vertriebskonzepte für ihr Geschäftsmodell zu informieren.
„Die Branche besitzt viel Entwicklungspotential. Auf der GELATISSIMO suchen erfahrene Gelatieri Inspirationen und Quereinsteiger können sich schnell einen Überblick über ihre Möglichkeiten verschaffen“, erklärt Markus Tischberger, Projektleiter der INTERGASTRA und der GELATISSIMO. Dass die Branche auch viel Raum für außergewöhnliche Konzepte bietet, zeigen die erfolgreichen Unternehmensmodelle von Ralf Sander, Geschäftsführer von „Gimme Gelato“, Roman Schaller, Gründer der Franchisekette „Mia Gelateria“ und von Food-Designer David Marx, Gründer des Food-Labs The Science Kitchen.
Quereinstieg mit Erfolg – durch Innovation und Leidenschaft Handwerkskunst, Geschmack, Authentizität und Innovationen – auf diesen vier Säulen basiert das Erfolgskonzept von Ralf Sanders Eisdielenmarke „Gimme Gelato“. Innovation beispielsweise bedeutet für den geborenen Frankfurter auch Kreativität – er bietet veganes Eis, Sorbets mit maximalem Fruchtanteil und sogar Eis für Hunde an. 2018 erfüllte sich der studierte Diplom Braumeister mit einer eigenen Eismanufaktur in Berlin einen Traum. „Ich möchte eine Gelato-Kultur  chaffen und mehr Lebendigkeit in die Branche bringen“, erklärt Sander. Die „neue Gelato-Kultur“: vom Einfachen das Gute Sanders Interpretation einer neuer Gelato-Kultur: weitere spektakuläre Sorten wie Hanfeis, die Liebe zum Detail und das Besondere.

„Die Kunden fordern Individualität bei den Produkten“, weiß er. Um das frische Gelato den Gästen auf Armeslänge verfügbar zu machen, setzt er auf mobile Lösungen, die er zusammen mit Volker Beck, Geschäftsführer von ROKA-Werk, umgesetzt hat. Das Unternehmen aus Merenberg hat sich auf den Bau und Ausbau von Foodtrucks, Verkaufsanhängern und Verkaufscontainern spezialisiert. „Mit mobilen Lösungen sind die Gelatieri in der Lage, zu den Menschen zu gehen – zum Beispiel an Badeseen oder auf Stadtfesten“, erklärt der Geschäftsführer. Auch Sander arbeitet weiter an seinem Mobilitätskonzept – neben seinen Gelato-Bikes und Verkaufsanhängern soll es auch zukünftig ein Dreirad, also eine Elektro-APE, geben.
Mia Gelateria – das erfolgreiche Franchisekonzept Roman Schaller aus Krumpendorf am Wörthersee hat wahre Pionierarbeit geleistet. Er gründete 2014 in Deutschland unter dem Namen „Mia Gelateria“ die erste Eisdielenkette mit Selbstbedienung. Mit seinem Konzept ist er derzeit führend in Deutschland. Mittlerweile gibt es elf Franchise-Filialen, sieben in Deutschland, zwei in der Schweiz und zwei in Frankreich. Das Franchisekonzept erlaubt es Quereinsteigern mit einer eigenen Eisdiele, den Traum vom Job als Gelatiere zu verwirklichen. Denn das Grundprodukt für das Eis wird dem Franchisenehmer flüssig angeliefert, dieser muss es nur noch in spezielle Eismaschinen füllen. „Wir produzieren unsere Eisbasis in Österreich mit frischer Alpenmilch nach original italienischem Rezept. Hochwertiges italienisches Speiseeis ist das Herzstück von Mia Gelateria“, erklärt Schaller, der seit 13 Jahren im Franchising tätig ist. In der Produktion werden ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe verwendet, Fertigprodukte aus Pulver gibt es bei Mia Gelateria nicht, alle Milchsorten sind laktosefrei. „Jeder Gast kann sich sein Eis selbst zusammenstellen – weitere Kombinationsmöglichkeiten bieten die Toppings“, so Schaller. „2018 war ich mit einem Verkaufsanhänger auf der GELATISSIMO, allerdings ist das
Franchise-Interesse in der Fachwelt noch gering. Trotzdem sind wir 2020 voraussichtlich wieder vor Ort. Der Messestandort ist allein schon durch seine Nähe zu Italien und Österreich extrem wichtig für uns!“ Speiseeis im neuen Design – Blick in die Zukunft? Food-Designer und Marketingexperte David Marx revolutioniert mit seiner Idee die Branche und wagt ungewöhnliche Geschmackskombinationen. Sein derzeitiges Best-of-Rezept ist die geeiste Wassermelonensuppe: Mit wildem indischen Pfeffer, kaltgepresstem Olivenöl, Joghurteis-Nockerl und einem Parmesanchip will der Unternehmer weg vom Krokantbecher hin zu dem Speiseeis der Zukunft. Er gibt seinen Produkten futuristische Formen und schockgefriert sie mit Stickstoff – dank dieser Methode ist sein Speiseeis frei von Eiskristallen. „Mein Ziel ist es, neuartige Produkte auf die Straße zu bringen und zugleich die Qualität der Sternegastronomie erlebbar zu machen. Wir arbeiten an avantgardistischen Desserts, die sich in Zukunft eher in entsprechenden Dessert-Boutiquen als in der klassischen Eisdiele verkaufen“, erklärt Marx. „Die Branche muss sich neu erfinden, schneller auf Trends reagieren und wieder mit Saisonalität sowie Regionalität spielen.“ Sein Konzept funktioniert – er berät mittlerweile große Kunden wie die Autostadt Wolfsburg oder Häagen Dazs, moderiert auf internationalem Parkett Food-Shows und verkauft seine Produkte in den USA sowie in China.

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